Krisenpotenziale auf dem Radar

Mit dem Hinweis auf den „überraschenden Eintritt“ als prägendes Krisenmerkmal wird vielerorts auf systematische Krisenprävention verzichtet. Damit steigt das Risiko, dass außergewöhnliche Ereignisse in kaum beherrschbare Krisen münden. Zudem verkennt der „Binnenblick“ leicht potenzielle Krisenauslöser – und dies, obwohl alle notwendigen Informationen vorliegen und es bereits im Vorfeld offenkundige Hinweise auf eine Gefahrenlage gibt.

Im Nachgang lässt sich die Fehleinschätzung von den Verantwortlichen schwerlich rechtfertigen. Weder die Medien noch die Öffentlichkeit verzeihen einen leichtfertigen Umgang mit Risiken. Dies gilt umso mehr, wenn Einrichtungen im Gesundheitswesen betroffen sind.

Krankenhäuser haben heutzutage ein Risikomanagement etabliert, das den regulatorischen Grundlagen des Patientenrechtegesetzes von 2013 wie auch dem Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses GBA von 2014 und dem Medizinproduktegesetz entspricht. Immer wieder kommt jedoch Kritik auf, dass das Risikomanagement-System in vielen Einrichtungen lediglich als Feigenblatt mit Blick auf gesetzliche Vorgaben dient. Als Hürden gelten Schwierigkeiten bei der systematische Verankerung, Vernetzung und Analyse der risikorelevanten Informationen. Damit wird nicht nur eine wichtige Chance zur Verbesserung der Patientensicherheit vertan, sondern auch auf ein wirksames Instrument zur Krisenprävention verzichtet.

PRofile begleitet Einrichtungen im Gesundheitssektor bei der Einführung eines vorausschauenden Krisenradars. Dabei knüpfen wir an die jeweils vorhandenen Instrumente und Prozesse des etablierten Risikomanagement-Systems an und entwickelt weiter diese zu wirksamen Krisenpräventions-Tools im Rahmen eines integrierten Risiko- und Krisenkommunikationskonzepts.

Aktionsangebot (gültig im Januar und Februar 2017):

  • Briefing- und Beratungsgespräch
  • Basisanalyse der Risikopotenziale
  • Empfehlungen zum Aufbau eines Krisenradars

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